❮Ebook❯ ➮ Der Turm: Geschichte aus einem versunkenen Land ➯ Author Uwe Tellkamp – Transportjobsite.co.uk

❮Ebook❯ ➮ Der Turm: Geschichte aus einem versunkenen Land ➯ Author Uwe Tellkamp – Transportjobsite.co.uk chapter 1 Der Turm: Geschichte aus einem versunkenen Land, meaning Der Turm: Geschichte aus einem versunkenen Land, genre Der Turm: Geschichte aus einem versunkenen Land, book cover Der Turm: Geschichte aus einem versunkenen Land, flies Der Turm: Geschichte aus einem versunkenen Land, Der Turm: Geschichte aus einem versunkenen Land 3d4aef7bacef8 In Derelict Dresden A Cultivated, Middle Class Family Does All It Can To Cope Amid The Communist Downfall This Striking Tapestry Of The East German Experience Is Told Through The Tangled Lives Of A Soldier, Surgeon, Nurse And Publisher With Evocative Detail, Uwe Tellkamp Masterfully Reveals The Myriad Perspectives Of The Time As People Battled For Individuality, Retreated To Nostalgia, Chose To Conform, Or Toed The Perilous Line Between East And West Poetic, Heartfelt And Dramatic, The Tower Vividly Resurrects The Sights, Scents And Sensations Of Life In The GDR As It Hurtled Towards November


10 thoughts on “Der Turm: Geschichte aus einem versunkenen Land

  1. says:

    DNF.The Tower Der Turm has been praised as a masterpiece of describing life in East Germany in the 1980s, the struggle of people against a doomed regime based on secrets and lies.And, yet, I m throwing in the towel.I just can t get past the ridiculous writing style and the overblown descriptions in this book.Obviously, I am not going to comment on the plot, the characters, or the historical accuracy as I haven t finished the book What I will say, tho, is that 200 pages in neither plot, characters or setting managed to capture me or made me want to suffer through another 800 pages of writing that was nearly as spurious, convoluted and self congratulatory as that of my recent encounter with Elizabeth Bowen and that is saying something.


  2. says:

    Oh jeh Sprachlich berladen, inhaltlich voller bertreibungen Patzer B rgerin Verk uferin H nicht mal in Dresden und billigem Slapstick oder Kitsch die Tannenbaum Geschichte beim Lesen wehte mich best ndig ein eiskalter Hauch von Eitelkeit und Unaufrichtigkeit an, und der latent vorhandene, h misch denunziatorische Ton der Protagonist kann nicht mal einen Hansa Keks essen ohne zum Opfer dessen Papp Geschmacks zu werden alles im h chsten Masse rgerlich verschwafelt und teilweise lachhaft pathetisch Gro es Thema total vergeigt Schade.


  3. says:

    Dieses Buch hat bei mir eine Menge Fragen aufgeworfen 1 Warum ist es so elendig lang 2 Warum erz hlt er mir das alles 3 Warum sprechen Erz hler und Figuren so, als w ren sie aus dem 19 Jahrhundert 4 Wo ist das finite Verb dieses Satzes 5 Wo das Subjekt 6 Und wann kommt endlich der Punkt 7 Seit wann ist Bildungsb rger eigentlich kein Schimpfwort mehr 8 Will der Autor mir nicht eigentlich nur sagen, dass er eine elit re Herkunft hat a.k.a Bildungsb rgertum 9 Sind Bildungsb rger nicht eigentlich nur das im Bezug auf Bildung, was Neureiche im Bezug auf Geld sind 10 Sollten Romane, die historische Tatsachen berichten, nicht wenigstens einen neuen Aspekt hinzuf gen 11 Und am besten auch einen Bezug zur Gegenwart 12 Hat das Buch die Preise und das Lob nur bekommen, weil die Kritiker so stolz waren, diesen W lzer bew ltigt zu haben, dass sie es aller Welt mitteilen wollten


  4. says:

    Zun chst hatte mich das Buch ja abgeschreckt Nicht nur wegen seiner Dicke Vor allem wegen seiner angeblichen hnlichkeit zu den Buddenbrooks glaub es war Bisky, SZ, der den Vergleich zog Nach eigener berwindung bleibt zu sagen, es ist ein wirklich lesenswertes Buch In zahlreichen Handlungsstr ngen gelingt es Tellkamp den Leser mitzunehmen Den Rahmen bildet ein im Sterben liegender Staat, dessen gr te Bedrohung sein eigenes Volk ist Das Buch bleibt meist durchgehend lesenswert Dennoch glaube ich nicht, dass dadurch sp tere Generationen einen besseren Einblick auf diesen Teil deutscher Geschichte bekommen so aber Bisky.


  5. says:

    Ich hatte Der Turm zwei Jahre auf meinem Stapel ungelesener B cher liegen und jedes Mal, wenn sein Cover nach oben kroch, ordnete ich es wieder ganz unten ein Irgendetwas in mir scheute davor zur ck, dieses beinahe eintausend Seiten starke Buch zu lesen Ich wusste, dass es nicht so ein locker leichter Lekt re Spaziergang sein, sondern mich fordern w rde, sowohl von der Story her, aber auch von der Sprache Es gibt B cher, die schl rft man einfach so weg, ohne dass man sich dabei gro anstrengen muss Und es gibt B cher, da ist es fatal, wenn die Konzentration zwischendurch schludert Denn das f hrt dazu, dass man verloren geht Der Turm ist ein solches Buch, bei dem man nicht f r ein Wort locker lassen sollte Jedes Wort will bewusst gelesen sein, um wirklich den Gesamtgehalt dessen, was das Buch, von der Sprache, der Geschichte, den Charakteren her, zu bieten hat, in sich aufzunehmen Vermutlich w re es sogar gut, es gleich noch einmal zu lesen, so viele Dinge enth lt es.All das ahnte ich Ich ahnte, dass es eine anstrengende Lekt re werden w rde und ich f rchtete, die Anstrengung k nne mich langweilen, sich m glicherweise auch gar nicht lohnen, weil das, was hinten heraus kommt, verqualmte Gehirnzellen sind, verbrannte Zeit, viel verbrannte Zeit, aber mehr auch nicht.Doch schon als ich den ersten Satz las, in Kursivschrift, fast eine Seite lang, war ich gefangen Suchend, der Strom schien sich zu straffen in der beginnenden Nacht, seine Haut knitterte und knisterte es schien, als wollte er dem Wind vorgreifen, der sich in der Stadt erhob, wenn der Verkehr auf den Br cken schon bis auf wenige Autos und vereinzelte Stra enbahnen ausged nnt war, dem Wind vom Meer, das die Sozialistische Union umschlo , das Rote Reich, den Archipel, durch dert durchwachsen durchwuchert von den Arterien Venen Kapillaren des Stroms, aus dem Meer gespeist, in der Nacht der Strom, der die Ger usche und Gedanken mit sich nahm auf schimmernder Oberfl che, das Lachen und den Ernst und die Heiterkeit ins sammelnde Dunkel Zugegeben, ein solcher Satz, und das ist ja noch nicht einmal die H lfte dieses Satzes, kann einen davon abhalten, berhaupt weiter zu lesen Weil man bef rchtet, und ich m chte an dieser Stelle sagen Zu recht , dass das ganze Buch immer so weiter gehen k nnte Ja, es geht das ganze Buch so weiter und es ist verdammt lang Das ist einer der Hauptvorw rfe, die ich bei den und Goodreadsrezensionen zu diesem Buch fand Man k mpft und arbeitet sich durch die S tze, die Seiten und bekommt geschenkt einen tiefen Gang hinunter in einen Turm, den faszinierende Menschen bev lkern, einen Dresdner Stadtteil, in dem ich an manchen Tagen selbst gerne gewohnt h tte, Bildungsb rger, Intellektuelle, lesende Menschen, die in einem Land leben, das seinem Ende entgegenstolpert, ohne es schon zu ahnen, in einem Gesellschaftssystem vor dem Zusammenbruch, auch das, ohne es zu ahnen Wenn sie es ahnen, d rfen sie es sich auf keinen Fall anmerken lassen Die Enge, in die eine Diktatur ihre Bewohner zw ngt, war f r mich so sp rbar, vom Anfang des Buches an bis zu seinem Ende, dass es mir teilweise den Atem abschn rte beim Lesen.Dresden 1982 bis 1989, die Familie Hoffmann mit Kindern, Onkeln, Tanten, Bekannten, unfreiwillig einquartierten Mitbewohnern lebt in einem Dresdner Villenviertel, in dem die H user Namen tragen wie Tausendaugenhaus und schlittern, ohne eine Ahnung davon zu haben, der Wende entgegen Unter ihnen der 17j hrige Christian, Sch ler zun chst, sp ter in der NVA, f nf Jahre lang, bis zur Wende, drei Jahre lang auch im Milit rgef ngnis und zugeh rigem brutalsten Arbeitseinsatz, weil er nach dem Unfalltod eines Kameraden seinen Vorgesetzten unter anderem mit den Worten So was ist nur in diesem Schei staat m glich anging Der Willk r vollkommen ausgeliefert, dabei sich best ndig an den Worten festhaltend, lesend, denkend, Briefe schreibend.Kein Wunder, dass die S tze so lang, die Worte so kompliziert gew hlt sein m ssen Wenn die Sprache das ist, an dem man sich, untergehend, festh lt, dann kann sie nicht leicht daher kommen Auch Christians Onkel Meno, Lektor in einem Verlag, lesender Mensch, neigt zu dieser Kompliziertheit des Ausdrucks Ein Teil des Buches besteht aus seinem Tagebuch Nat rlich fragt man sich Schreibt denn irgendwer so Tagebuch Dann gibt man sich selbst die Antwort Ja, ein solcher Mensch, wie dieser Meno es ist, der w rde genau so Tagebuch schreiben.Noch nie bin ich lesend so tief eingedrungen in die Deutsche Demokratische Republik und ich habe verstanden, wie wenig ich eigentlich gewusst oder verstanden habe von diesem Leben in einer Diktatur Wenn Uwe Tellkamp in einem Interview davon spricht, dass sein Buch beispielsweise bei Lesungen in Dresden immer noch radioaktiv wirkt, dann ahnt man, wie sehr er damit die Wahrheit beschrieben, ja, geradezu penetriert hat Herta M ller hat mal gesagt, Kunst muss weh tun Der Turm tut an vielen Stellen weh Es ist nicht immer leicht, ihn zu lesen, die aufsteigenden Gef hle zuzulassen Ich stelle mir vor, dass dies noch viel schwieriger sein k nnte, wenn man nicht wie ich eine Au enstehende dieses Systems ist.Der Turm ist ein regelrechtes Panoramabild eines Landes, einer bestimmten Schicht in diesem Land, aber nicht nur das Er seziert f r mein Empfinden sehr genau, wie Diktaturen funktionieren, wie sie ihre Bewohner zum Schweigen bringen und warum es niemand wagt, sich zu wehren Ich hatte das Gef hl, nicht nur etwas ber die DDR zu lernen, sondern etwas ber Diktaturen, und auch ber Menschen, im allgemeinen.Sprachlich und von der Handlung her ist das Buch so dicht, ich habe selbst noch nie ein dichteres gelesen Wort um Wort, Zeile um Zeile wird man hinein gesogen in eine beklemmende Welt, die so fremd ist, und doch auch so vertraut Deutsch Spie ig Eng Gef hrlich f r jeden, der eine Abweichung wagt oder auch nur vermuten l sst durch ein falsches Wort, oder einen falschen Blick Misstrauen Angst Gegenseitiges Beobachten Anschw rzen Bespitzeln Angezapfte Telefone Knappe Lebensmittel Ausfallender Strom Warteschlangen Jedes nicht funktionieren wird vertuscht und wenn ausgesprochen, als Verrat angezeigt.Der Text ist so dicht, die Geschichte so straff gezogen, dass man gut daran tut, die Konzentration nicht einen Moment lang abschweifen zu lassen, wenn man nicht Gefahr laufen will, etwas zu verpassen Atemlos l sst es einen teilweise werden, vor allem bei den Beschreibungen der NVA Zeit von Christian Wunderbare Charaktere begegnen einem Pfannkuchen, Judith Schevola, das Ehepaar Honich, um nur einige zu nennen.Highlights waren f r mich pers nlich auch die Stellen, wo Tellkamp seine Protagonisten reden l sst Die Londoners zum Beispiel, Ex Schwiegereltern von Meno, die gerne und voller Absicht das deutsche mit dem englischen vermischen, somit eine eigene Sprache kreieren und dann solche S tze zustande bringen wie you don t have to s lz, if you want to say sammsink ernsthaftly Oder auch Helmut Hoppe, Gast auf der Hochzeit von Christians Cousine Ina, der sich mit dem Onkel Ulrich ber ein Wodkarezept mit schwarzen Johannisbeeren, den Bundespr sidenten Weizs cker und Tschernobyl unterh lt Helmut Hoppe betrachtete sein Glas Nu ja, jezz, wodes sa chst, schmecksch direkt paar Johannisb rn dursch Habbder die Weizs gger R de geh rt Nee Awwer ich Und Nu Mehr wie drei Drobben Johannisb rn drinne fener Mann, rischdscher Bundespr ser hm D r machd was h r, ni so wie unsre Na bopps Isch bin ja ma geschbannt, wie das in dor Soff jettunjohn widerg ht Jezz d rfense ja nischema m hr in de Johannisb rn, gewissermasn Warded ma Jezz is Danz und tanzen tut der Helmut Hoppe gern.Es sind so viele Charaktere in diesem Buch, dass man aus dem Staunen nicht heraus kommt Ich habe mich oft gefragt, wie Tellkamp an diesem Buch gearbeitet hat und auch, wie lange.F r mich pers nlich ist es bis jetzt das beste Buch, das ich ber die DDR gelesen habe, das Buch, aus dem ich das meiste erfahren habe Bei den Goodreads Rezensionen, auch an anderer Stelle, kam mir oft die Meinung zu Ohren, dass Tellkamp eitel sei und dieses Buch ein Produkt von Selbstverliebtheit und Angeberei Ich denke aber, dass Der Turm ein wirklich gro es Buch ist, und dass Eitelkeit oder Angeberei wohl kaum ausreichen als Motivation, um ein solches Buch zu schreiben Wenn es so w re, m ssten wir in solchen B chern untergehen Denn eitel und selbstverliebt scheint mir pers nlich ein Charakteristikum des Literaturbetriebs generell zu sein.Wenn ihr ein leicht lockeres Buch lesen wollt, macht einen Bogen um Der Turm Ich hatte vorher Ken Follett gelesen und kann verstehen, was man auch suchen kann in einem fast tausend Seiten dicken historischen Roman Kein Vergleich, obwohl auch Follett, dem Thema geschuldet, nicht leicht und locker ist Aber er liest sich runter wie nichts.Wer Der Turm liest, sollte Lust haben auf eine anspruchsvolle Sprache mit Bandwurms tzen und vielen verschiedenen Stimmen, vielen Charakteren, einer tiefgr ndigen Schilderung einer Phase in der deutschen Geschichte, die noch lange nicht verdaut ist und ihre Schatten ins Heute wirft.Ja, ich habe das Buch letztendlich verschlungen Im Flugzeug beim Starten und Landen, normalerweise Momente, in denen ich tief aber unauff llig atmend es soll ja keiner merken, dass ich u.U panicke den Kopf zur ck lege und vorgebe, zu meditieren vergessen ich war so versunken im Buch, dass ich erst aufschreckte, als die Leute neben mir aussteigen wollten Am Sylvesterabend, mein Mann und meine Tochter standen schon drau en und der Himmel ber Berlin explodierte, 00 04, aber ich las weiter und weiter, bis ich das Buch gegen 01 00 Uhr am 1.1.2015 beendete, nur kurz unterbrochen durch einen kleinen Schluck Sekt auf dem Balkon Es hat mich ein paar Wochen begleitet, berallhin und war definitiv eines dieser B cher, in dem ich auch in der U Bahn lese, wenn ich nach drei Stationen schon wieder aussteigen muss, es ist eines der B cher, die es spielend auf meine List of Favourites 2014 gebracht haben, sozusagen in letzter Minute Und ja wenn man sich die Liste meiner Lieblingsb cher 2014 anschaut, k nnte man mir durchaus nachsagen, dass ich zwischendurch schon mal ein Faible f r komplizierte B cher entwickele Frohes Neues Euch und viel viel Spa , beim Lesen und auch sonst, in 2015 Susanne Becker


  6. says:

    Dies, lieber Leser, ist so ein Buch Und der Autor wei wiklich viel Dar ber wie es in der NVA l uft, oder in DDR Gef ngnissen und noch so viel mehr Er wei auch wie man so lange S tze schreibt, dass man den Anfang des Satzes schon vergessen hat wenn man am Ende angekommen ist Da wurden Erinnerungen an den Lateinunterricht und Caesar Co wach Was er aber nicht wei ist wie man die Gef hle von Charakteren beschreibt Den Figuren passiert schreckliches undsie stehen da und sonst nichts Irgendeine Reaktion zeigen sie nur in den seltensten F llen Die w rde ja nur Plarz wegnehmen Und den kann man doch sinnvoller mit mehrseitigen Erkl rungen ber das Gesundheitssystem nutzen Die interessieren den Leser doch sicher viel mehr Gef hlsbeschreibungen sind nur f r nieder genre fiction und nicht f r echte Literatur Leser von echter Literatur st rt es nicht wenn der Hauptcharakter einem komplett fremd bleibt, weil er am Geburtstag seines Vaters genauso emotionslos bleibt wie wenn er wegen einer Lapalie zu einer Gef ngnisstrafe verurteilt wird Ich dagegen bin nur ein dummer 08 15 Leser Ich w rde schon gerne irgendeine Verbindung mit den Figuren f hlen und dazu m chte ich wissen was sie f hlen und denken Wenn ich Detailwissen ber die NVA gesucht h tte, h tte ich mir ein Sachbuch dar ber besorgt.2 Sterne weil ich a nur das gek rzte H rbuch habe und nicht ausschlie en kann, dass es etwas ungl cklich gek rzt wurde wobei es so scheint als w ren der Schere viele Szenen mit Meno und Richard zum Opfer gefallen, so dass es fast nur um Christian geht und b weil es ein H rbuch ist und Sylvester Groth eine wirklich sch ne Stimme hat und es zugegebenerma en nicht der gr te Mist ist denn ich mir je f r eine bestimmte Stimme angeh rt habe


  7. says:

    Vorab ein Gest ndnis Ich habe das Werk nicht zu Ende gelesen Nach einigen guten Rezensionen unter anderem in der Frankfurter Rundschau und der Zeit bin ich mit einer hohen Erwartung daran gegangen vielleicht war das Buch daher eine so gro e Entt uschung.Die Geschichte an sich ist eigentlich recht interessant und k nnte Stoff eines fesselnden historischen Romans sein Diese Chance verbaut sich Tellkamp durch seinen Schreibstil Er erg tzt sich selbst an verschachtelten Satzmonstern und vergisst vor lauter Selbstverliebtheit seine Leser Es scheint, als wolle der Autor k nstlich eine Athmosph re des Bildungsb rgertums im Elfenbeinturm schaffen daran scheitert er leider, weil er es ihm nicht gelingt, den Unterschied zwischen verschiedenen Charakteren darzustellen.Sicherlich kann Uwe Tellkamp schreiben ein neuer Thomas Mann ist er deshalb noch lange nicht Und Der Turm kein neuer Buddenbrooks.


  8. says:

    In diesem Roman wird der Alltag einer gesellschaftlichen nicht politischen Elite beschrieben, speziell des Arztsohnes Christian und seines Umfeldes, in der Region Dresden, ein paar Jahre vor und bis zum Mauerfall Viele Kommentierende schreiben, ja, genauso ist es gewesen Ich kann das nicht beurteilen, ich habe das weder erlebt noch verfolgt Aber ich habe eine gar nicht affektierte Aussage von Gerd im Kopf Wir hatten ein gutes Leben Er war einer jener realistischen Idealisten aus meinem Anverwandtenkreis, die ihr Ich zu kollektivieren versuchten, einfach arbeiteten und ihr Privatleben so wenig wie m glch der Partei unterordneten, eher dem gesunden Menschenverstand.Tellkamp erz hlt alles in einem tendenzi s negativen Ton, die ganze Gesellschaft ist durch und durch morbide, eher abgel scht, wurmstichig Ein dauerndes L cherlichmachen einer ganzen Staatsform Kaum ein positiver Gedanke Es wirkt fast sektiererisch, vielleicht auch opportunistisch Man k nnte sich l cherlich machen, wenn man man irgend etwas bewundernswert oder nur schon lobenswert f nde.Die Sprache ist teils durchaus brilliant, aber mit zu vielen blumigen Wortsch pfungen und Neologismen Die Detailkenntnisse sind in vielen Fachgebieten nicht nur in Medizin, Tellkamp hat Medizin studiert verbl ffend und wirken zumindest gut recherchiert z.B Panzerfahren Die ausf hrliche Beschreibung belangloser Kleinigkeiten scheint zumeist v llig berfl ssig, irgendwie l art pour l art Man fragt sich oft, was diese feinsinnigen, lyrisch epischen Phrasen mit den Personen oder mit der Gesellschaft zu tun haben Wohl nicht zuf llig werden Schriftsteller wie Proust, Joyce und Musil in Einerkolonne erw hnt, denen Tellkamp offenbar nachzueifern versucht Weitl ufige Schilderungen von groteskem und perversem Verhalten im Milit r und Strafgefangenendienst sind mir pers nlich unbegreiflich, abstossend.


  9. says:

    Quite a challange but very worth wile, Reminds me a little of Peter Nadas book The book of remembering not sure if that is the english title as I read it in Norwegian.Describes the lives of a family in Dresden during the last years before the wall falls Through little details and small glimpses joined with sometimes brutally abrupt descriptions the mandness and oppressing control of the east german communist system is depicted As God is in the details thats also where you will find his opposites.The book had some of the most beautiful and imaginative descriptions I have yet to read Favourite quotes freely translated He pointed at the copper beech which was breathing like a nicotine lung the beer tasted fresh and was as cold as an old key The bushes looked like rain drenched cats soaked in honey he remembered the redness of the apple on the plate, with its crocked, shallow, oval shade that licked over the porcelaine like a toungue in the angora light of the november morning This is hopeless It sounds much better in Norwegian but none the less This book is really worth a read allthough it can be tough getting into as the language takes some getting used to.


Add a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *